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Gaumenfreuden Kanarisch
auf den Tisch

Kaninchen Die Ursprünge der Kanarischen Küche kommen wohl aus der spanischen Küche, allerdings sind auch Einflüsse der südamerikanischer und nordafrikanischer Küche darunter zu finden. Daneben gibt es auch Reste der Kultur der Ureinwohner, die über die Jahrhunderte durch ihre lange Tradition erhalten sind. Im Vordergrund dieser doch eher ländlichen Küche stehen dabei einfache und sättigende Gerichte mit Fisch, Fleisch, Kartoffeln und Hülsenfrüchten. Eines dieser Gerichte mit einer sehr langen Tradition ist z. Bsp. "Gofio"; ein geröstetes Mehl, dass aus Gerstenkörnern hergestellt wird. Bis heute zählt es auf den Kanaren als Grundnahrungsmittel und ist mittlerweile in verschiedenen Getreidesorten erhältlich. Man findet es bis heute in zahlreichen Gerichten & Süßspeisen oder in Restaurants auch mal als Vorspeise.

Aber die Küche der Kanaren hat noch weit mehr zu bieten als nur geröstetes Maismehl, denn nachdem Spanien im 15. Jahrhundert die Kanaren unterwarfen, mischten sich die Einflüsse aus Spanien und Südamerika darunter. So findet man vom Festland importierte Gerichte genauso wie welche aus Südamerika. Ein typisches Nahrungsmittel und aus der Kanarischen Küche kaum noch wegzudenken ist die Kartoffel. Eingeschleppt wurde sie von den Spaniern aus Südamerika und wird zu fast jedem Gericht gereicht. Die "papas arugadas", kleine runzelige Kartoffeln mit einer Salzkruste, gibt es meistens zu Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch und werden mit den beliebten Mojos serviert. Mojos sind kalte Soßen und gibt es in unterschiedlichen Varianten aus Essig, Öl, Kräutern und viel Knoblauch.Die Liste der ursprünglichen kanarischen Gaumenfreuden ist lang und wie in den meisten südlichen Ländern ist Öl und Knoblauch auch aus der kanarischen Küche nicht wegzudenken. Exotische Früchte und landestypisches Gebäck oder die kanarische Spezialität Bienmesabe und Flan runden das kanarische Essen ab.

Früchte Auf größten Kanareninsel Teneriffa findet man die einheimische Küche am ehesten in so genannten Guachinchen, vergleichbar mit Straußen- oder Besenwirtschaften in Deutschland. Zu finden sind diese "Lokale" in Garagen oder kleineren Hütten in den Weinbergen im Norden der Insel. Meistens nur über die Sommermonate geöffnet kann man hier die typische kanarische Küche und den hauseigenen Wein kosten. Aber Vorsicht, denn der Wein auf den Kanaren ist weitaus stärker als der Flaschenwein vom Festland, denn durch den vulkanischen Boden und die starke Sonneneinstrahlung reift hierzulande ein besonders kräftiger Wein. Die Kanaren haben sich so im Lauf der Jahre zu einem richtigen Schlemmerparadies entwickelt, nicht nur im traditionellen Sinn, sondern auch mit kreativem und neuem aus anderen Teilen der Welt. Wer also meint die Küche der Kanaren sei eine leichte und hauptsächlich aus Fisch und Fleisch bestehende, der irrt gewaltig. Die Cocina casera, die kanarische Hausmannskost, besteht aus einer bunten Mischung von Gerichten aus aller Herren Länder: Fenchel aus Andalusien, Yams aus Afrika, Safran aus der Mancha, Pudding aus England, Nudeln aus Italien und Chayote aus Venezuela. Diese Kost erinnert daran, dass die Kanaren 400 Jahre lang Drehscheibe dreier Kontinente waren. Auf der größten Kanareninsel Teneriffa kommen viele dieser Einflüsse zusammen und hier kann man wirklich nach Herzenslust schlemmen. Nicht nur weil Teneriffa eine vielseitige Insel ist und mit vielen überraschenden Attraktionen aufwartet, sondern weil sie am deutlichsten diese Einflüsse widerspiegelt.

Leider kommen nur wenige der zahlreichen Touristen in den Genuss dieser einmaligen und einzigartigen Küche, denn in vielen Hotels gibt es wenn überhaupt nur die "normale spanische Küche". Deshalb ist es sehr empfehlenswert, wenn man eine private Finca anmietet um so die Möglichkeit zu haben Einheimische kennen zu lernen. Nur die Inselbewohner selbst wissen wo man am besten essen gehen kann um die kanarischen Gaumenfreuden in vollen Zügen zu genießen.

 
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